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Theater AG im Schuljahr 2011/12

Geschafft!!

Unser 'Sommernachtstraum' - mission completed

Nachdem wir unsere Aufführungstermine in die erste Woche nach den Sommerferien verlegen mussten, hat doch noch alles geklappt.
Es war anstrengend, stressig, wir waren kurz vorm Aufgeben, doch schließlich haben wir den kompletten Umbau der Aula (also eigentlich unserer Pausenhalle) und den Aufbau der Licht- und Tonanlage am Wochenende bewerkstelligt (hier noch einmal herzlichen Dank an alle Helfer, besonders an Herrn Pleier, unseren Hausmeister!): die Aula wurde zur dreigeteilten Bühne, die Zuschauer saßen im Halbrund unten und konnten so jeweils mit dem Licht der Handlung folgen. Wirklich zauberhaft waren die Elfen, die mit Mendelsohn-Bartholdys Musik das Stück eröffneten und auch später für eine verzaubert-leichte Stimmung sorgten, Puck war grandios. Wir spielten mit wechselnder Besetzung, alle gaben ihr Bestes (es war doch viel Text zu behalten) und auf dieser Bühne hatten wir, außer in den Generalprobe am Sonntag und Montag, noch nie gespielt – eine große, eine sehr große Leistung aller Beteiligten, die zum Teil in allen vier Aufführungen spielten. Als Leiter der Theater AG weiß ich gar nicht, wie ich euch danken soll – ich kann euch allen nur zu dieser phänomenalen Leistung gratulieren!

- Unter Presse findet man auf dieser Homepage den Bericht aus der Mindelheimer Zeitung

- ein Link führt zum Programmheft

- eine Zusammenfassung der Handlung - dramatis personae

- wie immer wird es eine DVD geben, deren Erstellung aber noch etwas dauern kann

- Dank an dieser Stelle schon einmal an Michael Guschlbauer für die Aufnahmen!

Neues Schuljahr - Neues Stück

Kaum war die Aula wieder hergerichtet, ging’s und geht’s schon wieder weiter. Aus Fehlern wird man klug: diesmal wird es keine Doppelbesetzungen geben und das Stück wird weniger einer (in unserem wiederholten Fall) klassischen (Shakespeare-) Vorlage folgen, sondern wir werden versuchen – und bisher sieht es sehr gut aus! -, ausgehend von einer Grundsituation uns unser Stück selbst zu entwickeln. Wir werden das so erstellte und geprobte Stück bereits am Ende des ersten Halbjahres aufführen, für das zweite Halbjahr haben die „Großen“ vorgeschlagen, Shakespeares „Macbeth“ (in einer gekürzten Fassung) zu proben und aufzuführen, dabei werden die „Kleinen“, die jetzt an dem neuen Stück arbeiten, sicher auch dort gebraucht werden. Unser Stück soll (Arbeitstitel) „Traumstunde“ heißen: Eine Klasse kommt müde zur ersten Stunde; Streber, ganz Coole, Schüchterne, Punks und Tussies treffen, wie jeden Morgen, zusammen, die Lehrerin kommt, beginnt lustlos (sie wollte eigentlich ganz was anderes werden) eine langweilige Stunde. Was bleibt dann übrig, als zu träumen? Träumen von dem, was man werden will, von Alternativen im Leben (beyond school), von dem, was man eigentlich machen will, wie es sein soll und vielleicht auch werden könnte. Diese Träume sollen dann, während die Klasse bleibt, wo sie ist (freeze!), von einzelnen Gruppen eigenverantwortlich erarbeitet, auf einer Nebenbühne gespielt werden – bisher macht es unheimlich viel Spaß und die Ideen sind zahllos und ausnahmslos sehr gut! Für mich als Leiter der Theater AG ist es wunderbar zu sehen, wie sich junge Menschen kreativ einbringen können, wenn man sie lässt und fördert/fordert.

 

Theater AG im Schuljahr 2010/11

Auf ein Neues!

If we shadows have offended,
Think but this, and all is mended,
That you have but slumber'd here
While these visions did appear.
And this weak and idle theme,
No more yielding but a dream …

Richtig: Puck, und nochmal richtig: wenn Puck, dann “Ein Sommernachtstraum”!

Wir haben uns Großes vorgenommen: In zwei Gruppen (Montag 7./8. Stunde und Dienstag 8./9.Stunde) werden wir den „ Sommernachtstraum “ von William Shakespeare proben und für Aufführungen im Sommer (wie es sich für dieses Stück gehört) vorbereiten.

Es sind wieder viele Teilnehmerinnen, sehr viele, die sich für die Arbeit in der Theater AG begeistern und viel Freude, Engagement und Ideen einbringen.

Nicht vergessen wollen wir, das Stück von Julian Seethaler „Gibraltar“ zu Ende zu proben und aufzuführen, da uns im letzten Schuljahr die Termine und die Zeit wahrlich davongelaufen sind.

Den Text, den wir als Grundlage unseres Spiels nehmen werden, und Shakespeares Originaltext finden Sie bei Interesse unter folgenden Links:
--> Originaltext
--> Text für die Theater-AG

Aufführungstermine und weitere Informationen finden Sie, wie immer, auf dieser Seite.

W.Schäfer, Leiter der Theater AG

 

Schultheater / Theater AG im Schuljahr 2009/10

Es ist vollbracht!

Der Mehrzweckraum des Joseph-Bernhart-Gymnasiums, kurz vor 20 Uhr; gefüllt bis zum letzten Platz; gespannt warten die Zuschauer auf den Beginn, nachdem StD Luther für die Schulleitung und Sarah Männlein für die Theater AG die Gäste begrüßt haben; der Mittelgang ist beleuchtet, die Bühne mit dem dunkelroten Vorhang verhängt; vor der Spiegelwand am hinteren Ende des Raumes, direkt der Hauptbühne gegenüber, eine zweite kleine Bühne, ein Rasenstück, ein Baum. Musik setzt ein - „Frühling“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ –, Unruhe zwischen den Sitzreihen, als sich Alice und ihre Schwester Dorothy lachend zu fangen versuchen – das Stück „ Alice im Wunderland “ nach Lewis Carroll beginnt.

Sechzehn Schülerinnen entführen das Publikum an diesem Abend für eine gute Stunde in die wunderbare und sonderbare Fantasiewelt, in die Alice durch ein weißes Kaninchen geführt wird. In dieser Zwischenwelt begegnet Alice (ab diesem Punkt dargestellt durch fünf verschiedene Schülerinnen, die an dem gleichen rosa Kleid zu erkennen sind) zahlreichen Gestalten aus ihrer eigenen Lebenswelt (ihrer Mutter und ihren beiden Lehrern) und Gestalten, die eher ihrer Fantasie und ihren Ängsten und Befürchtungen entspringen. Alle bezeichnen sie entweder als dumm oder als unverschämt und lassen Alice zweifeln, wer sie ist, wie sie ist und was sie kann. Zunächst dadurch verunsichert, gewinnt Alice immer mehr Selbstvertrauen und so gelingt ihr, als sie sich wildgewordenen Spielkarten im Wunderland erwehren muss, der Schritt zurück und sie findet sich wieder im Schoß der Schwester auf der Frühlingswiese unter dem Baum – an derselben Stelle wie in der Ausgangsszene, aber nun nicht mehr dieselbe wie zu Beginn des Stückes.

Mit langanhaltendem, begeistertem Beifall bedenken die Zuschauer die außerordentliche Leistung der jungen Schauspielerinnen, denen es gelang, das fast schon ins Surreale reichende Stück mit seinen Wortspielen, Anspielungen und Paradoxien lebendig und gut verständlich darzustellen.

Vor sehr reduzierter schwarzer Kulisse und mit nur wenigen Requisiten, mit fantasievollen und originellen Kostümen traten die Schauspielerinnen, bis zu drei verschiedene Rollen verkörpernd, sehr textsicher und selbstbewusst auf, spielten frei und erkennbar unbeschwert auf, verkörperten in der Tat ihre Rollen, zogen die Zuschauer in ihren Bann.

Die Leiter der Theater AG, Wilfried Schäfer und Katrin Brunhuber, hatten, wie beide betonten, getragen vom nie nachlassenden Engagement der Schülerinnen, mit ihren Mädchen sehr viel Mühe, Zeit, Emotionen und Ideen in die Vorbereitung der Aufführung gesteckt und die Gruppe als Einheit zu einer erstaunlichen Leistung geführt: Mehr als ein normales „Schultheater“ – ein kleiner Kunstgenuss!

Die Schauspielerinnen bedankten sich, wie Alice erlöst und erleichtert über den guten Ausgang und erfreut über den verdienten Applaus (das „Brot des Schauspielers“), bei ihren Zuschauern und den Leitern der Theater AG und baten um eine Spende; auch dies bemerkenswert: die Schülerinnen hatten am Vormittag des Aufführungstages beschlossen, das eingesammelte Geld für Kinder, die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti geworden sind, zu spenden.

(Michael Guschlbauer ist bereits intensiv an der Arbeit, die DVD von „Alice“ zu erstellen. Sobald sie fertig ist, kann sie wieder bei W.Schäfer erworben werden.)

Fotos von den Proben zu „Alice“ kann man hier ansehen.

 

Bald ist es soweit!

Am Montag, 8.2.2010 findet die Generalprobe von "Alice" statt; am Dienstag, 9.2.2010, dann vormittags zwei Aufführungen vor allem für die 5. und 6. Klassen und am Abend um 20 Uhr im Mehrzweckraum im Keller des JBG die große Abendvorstellung.

Zu diesen Aufführungen gibt es ein Programmheft, das Sie hier anschauen können. (Bei Problemen mit der Schriftart "Chiller" finden Sie hier eine Alternativversion.)
Die Mittelseite des Programmheftes, eine Arbeit der Foto-AG des JBG, können Sie (aus technischen Gründen) hier ansehen.

Wir freuen uns über viele Besucher zu unserer "Alice".


Neues Projekt hat begonnen!

Bereits kurz nach Wiederbeginn der Schule im September nahm auch die Theater AG ihre Arbeit wieder auf, wieder unter der Leitung von mir, W.Schäfer, und Katrin Brunhuber, die uns leider mit dem Ende des Winterhalbjahres an ihre Stammschule verlassen wird.

Neben den meisten der älteren Stammensemble-Mitglieder sind eine ganze Menge neuer Mitglieder aktiv, v.a. aus den unteren Jahrgangsstufen.

Aus dieser Konstellation ergab sich, vergleichbar der Situation im letzten Schuljahr, wieder die Idee, zweigleisig zu verfahren:

Die erste Gruppe probt bereits konzentriert, engagiert und sehr ideenreich das Stück „ Alice im Wunderland “, auch ein Aufführungstermin steht schon fest: Dienstag, 9.2.2010 .

(Die Textvorlage kann gerne bei mir oder Katrin Brunhuber eingesehen werden.)

Die zweite Gruppe (hier sind es vorrangig die „Älteren“) ist noch auf der Suche nach einem geeigneten Stück; zur Zeit sind ein von Julian Seethaler selbst geschriebenes Stück und „Antigone“ (nach Sophokles) in der Auswahl, die aber noch nicht abgeschlossen ist. Diese Gruppe wird je nach Bedarf und Zeit proben und nach dem Abschluss des ersten Stückes in die volle Probenarbeit einsteigen. Die Aufführung dieses Stückes wird dann, wie im letzten Schuljahr, gegen Ende des Schuljahres sein.

Unsere Proben termine sind wöchentlich Montag, 7. und 8.Stunde .

 

Schultheater/ Theater AG im Schuljahr 2008/09

Nachdem Frau Kortländer in ihre Baby-Pause gegangen war, wurde lange nach einem freiwilligen Nachfolger gesucht, der dann endlich mit mir, Wilfried Schäfer, gefunden wurde.

Waren zunächst die Kleinen (Jg. 6) in der Mehrheit, wurde bald klar, dass es eine gewisse Inkompatibilität der thematischen Interessen der Altersgruppen gab, und es setzten sich die Jahrgänge 9 und 8 durch, wobei (großes Lob!) auch drei Schüler/innen der Klasse 6 der Theater AG die Treue hielten.

Schließlich einigte sich die Gruppe auf William Shakespeares „Romeo und Julia“ , das aber mit mindestens zwei Stunden Spielzeit und einer Menge Text entschieden zu schwer für eine Schul-Theater-Gruppe war.

Also fertigte ich sukzessiv eine Neuübersetzung und Neufassung des Stückes an, reduzierte Szenen und Personal, bis es allen spielbar erschien (analog zu dem Titel eines Werkes zu Shakespeare: „...without the boring bits“).

(Der komplette Text unserer Fassung ist unter dem Link Theater-AG-JBG-R-und J nachzulesen oder downzuloaden.)

Bei wöchentlich 2 Probenstunden (die dann glücklicherweise durch die Mitarbeit der Studienreferendarin Katrin Brunhuber intensiviert wurden) wurde viel geleistet, bis wir beschlossen, die Aufführungen auf den 7.7.2009 festzusetzen.

An diesem Tag fanden dann 2 Vormittagsaufführungen (für die Jahrgänge 9, 8, 6 und 11) und 1 (freie) Abendaufführung statt.

(Das Programmheft zu diesen Aufführungen ist als download zu lesen oder erhältlich unter Theater-AG-JBG-Programmheft-R-und J .)

Merkmale der Inszenierung waren eine strikte Text- und Kostüm-Reduktion, eine symmetrische Anlage des Spielortes unter Einbeziehung des Zuschauerraumes, Arbeit mit Licht und Ton (Musik) und eine klare Farbensprache.

(Michael Guschlbauer, 9b, hat eine hervorragende filmische Dokumentation (60 Minuten) angefertigt, die als DVD bei mir erhältlich ist: wschaeferlich@t-online.de )

Abgeschlossen wurde die Arbeit der Theater AG in diesem Schuljahr mit einem Besuch der englischsprachigen Aufführung von „ Romeo and Juliet“ durch die American Drama Group am 16.7. 2009 im Fuggerhaus in Augsburg.

(Stand: 1.8.2009; Wilfried Schäfer)

 

Theateraufführung des Grundkurses (2006/2007)

Der Grundkurs Dramatisches Gestalten der letztjährigen K12 hat, nachdem die Aufführung im Juli kurzfristig wegen der Erkrankung eines Hauptdarstellers abgesagt werden musste, seine Produktion nun endlich vorgeführt: Am 4. Oktober konnten die meisten Schüler und einige Lehrer der Kollegstufe am Vormittag die Kriminalfarce "Vorsicht, Stock!" von Christian Weber anschauen - und sie schienen sich wirklich gut zu amüsieren, was wohl an den beachtlichen schauspielerischen Leistungen lag, die ihnen in diesen 90 Minuten geboten wurden.

Dr. Doris Studeny

 

Theater am JBG (2005/2006)

Natürlich soll hier von Schultheater die Rede sein, und - hurra! - es gibt in diesem Jahr nach längerer völliger Durststrecke sogar wieder zwei Gruppen mit engagierten Jungschauspielern/-innen: Seit Weihnachten 2005 besteht für die Unterstufe ein Wahlkurs Schulspiel, der von Frau Kortländer geleitet wird und sich regen Zuspruchs erfreut. Das große Interesse jüngerer Schüler ist wohl auch auf das Theaterprojekt zurückzuführen, das am Ende des Schuljahres 2004/2005 v.a. für die fünften Klassen von einer Lehrergruppe organisiert wurde. Bereits seit September 2005 arbeitet der Grundkurs Dramatisches Gestalten unter der Leitung von Frau Dr. Studeny. Hier in der K12 ist das Theaterspielen ein "richtiges" Schulfach, dessen Ergebnisse ins Zeugnis eingebracht werden können.

Beide Kursleiterinnen möchten sich an dieser Stelle beim Elternbeirat für sein Interesse an der Theaterarbeit und die finanzielle Unterstützung bedanken! Alle Interessierten sind jetzt schon herzlich zur Aufführung der Produktionen im Sommer 2006 eingeladen. Beide Gruppen haben sich unabhängig voneinander für Kriminalstücke entschieden und hoffen, dass Sie sich bei deren Besuch angenehm gruseln werden.

StRin z.A. Andrea Kortländer
StRin Dr. Doris Studeny