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30. September 2005: Einweihung des neuen Anbaus

Am 30. September 2005 um 11 Uhr war es soweit. Der dringend benötigte Anbau im Süden der Schule konnte von Herrn Pfarrer Lukas und Herrn Diakon Rummel eingeweiht werden. Ab dem 4. Oktober stehen der Schule nun vier weitere Klassenräume zur Verfügung. Damit hat jede Klasse ihr eigenes Zimmer und die Kollegstufe je einen Basisraum für jeden Jahrgang. Die inzwischen 120 Kollegiaten erhalten einen weiteren Aufenthaltsraum und die Schüler, die in der Mittagspause arbeiten wollen, können sich in einen neuen Arbeitsraum zurückziehen. Erfreulicherweise handelt es sich nicht wie an vielen anderen Schulen um eine Erweiterung mit Containern, sondern um einen Neubau in Holzständerbauweise.

Entsprechend erleichtert und dankbar äußerte sich die Schulleitung bei der Feierstunde, die im Beisein der Mitglieder des Zweckverbandes, der Bürgermeister der umliegenden Städte und Gemeinden, von Schüler-, Lehrer- und Elternvertretern von der Big-Band der Schule (Leitung Herr Fischer) musikalisch umrahmt wurde. Immerhin sei die Schülerzahl in den letzten 4 Jahren um 36% auf 840 und die Klassenzahl gar um 42 % auf 27 gestiegen.

OStD Glaser würdigte neben der Bereitschaft des Zweckverbandes, einmal mehr auch in Zeiten knapper Kassen das benötigte Geld (Gesamtkosten rund 400.000 €) bereitzustellen vor allem die erfreulich kurzfristige Realisierung der Planung. "Ohne den persönlichen Einsatz von Herrn Landrat Dr. Haisch, Herrn Bürgermeister Bihler und des Kämmerers Herrn Rauh wäre die Realisierung der Planung trotz der schnellen schulaufsichtlichen Genehmigung durch den Ministerialbeauftragten und die Regierung überhaupt nicht möglich gewesen", stellte Glaser fest und bezog sich damit auf die kritische Phase der damals ausstehenden Zuschusszusagen der Regierung von Schwaben. Und die rekordverdächtige Bauzeit von nur drei Monaten sei neben einer hervorragenden Bauleitung durch den Generalunternehmer Sebu-Bau aus Bießenhofen nur durch die starke "tätige Präsenz" der genannten Verantwortlichen möglich gewesen, in die er den Einsatz unseres Hausmeisters Harry Pleier ausdrücklich einschloss.

Herr Landrat Dr. Haisch sieht in dem Anbau eine weitere Stärkung des Joseph-Bernhart-Gymnasiums, das aus der Region gar nicht mehr wegzudenken sei. Der Zweckverband sei auch weiterhin bereit, im Zusammenwirken mit der Schule die Bedingungen für die schulische Arbeit positiv zu gestalten und nannte als Beispiel die soeben abgeschlossene Sanierung der Sporthalle.

In seinem Grußwort zeigte sich Herr Bürgermeister Bihler sehr zufrieden mit der zeitnahen Fertigstellung und der qualitativ guten Bauausführung, für die ausschließlich Firmen aus der näheren Umgebung zum Zuge gekommen seien.

Herr Pfarrer Lukas ging in seiner Ansprache auf das Bild vom fehlenden Platz in der Herberge ein. Nach seinen Worten brauchten gerade die jungen lernenden Menschen Platz in ihrer "Herberge", auch sie dürften nicht "draußen vor der Tür stehen", denn nur dann könnten sie sich in dieser wichtigen Entwicklungsphase beheimatet fühlen und beginnen, ihr Leben zu gestalten.

Nach einer kurzen Besichtigungsrunde im Neubau konnten sich alle Gäste zum Abschluss bei einer Brotzeit, zu der der Zweckverband eingeladen hatte und die von einem Catering-Team der Schule serviert wurde, stärken.